SPOT ON

Diversity

Diskussionsabende

Diskussionsabende SPOT ON

Um die intensive Auseinandersetzung mit Diversität und der Implementierung von Diversity Strategien in den Arbeitsprogrammen und Projekten auch in den öffentlichen Diskurs einzubringen, veranstaltet KKA laufend Diskussionsveranstaltungen, die sich mit Fragen des Zugangs zu Kunst, Kultur und Bildung und Strategien des konstruktiven Umgangs mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit in diesen Feldern beschäftigen. Alle Inputs werden aufgezeichnet und sind am Youtube-Channel von KKA abrufbar!

www.youtube.com/KKAchannel

Der bewusste und inklusive Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit ist für KulturKontakt Austria ein wichtiges Anliegen, welches seit 2009 konsequent verfolgt wird. Aus diesem Grund greift KKA die Auseinandersetzung mit Diversität in Bildung, Kunst und Kultur unter Anderem in seiner Diskussionsreihe SPOT ON auf.

SPOT ON 1 und SPOT ON 2 gingen den Fragen nach Zugängen zu Kunst, Kultur und Bildung sowie Strategien des konstruktiven Umgangs mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit nach. In Folge der Tagung SPOT ON 3 – REALITY. DIVERSITÄT. 1 Herausforderung – 3 Diskurse, bei der Fragen von sozialer Inklusion und die aktuellen Herausforderungen in Bildungs- und Kultureinrichtungen diskutiert wurden, veröffentlichte KKA im Februar 2013 zum Thema Diversität den zweiten Band seiner Edition. Dafür konnte KKA 16 Expertinnen und Experten aus Österreich und Europa gewinnen, zum Stichwort „Vielfalt ist Realität“ einen Artikel zu verfassen und dabei von und aus ihren Lebens- und Arbeitswirklichkeiten zu erzählen. Die Texte von Mark Terkessidis, Catrin Seefranz, Anne Bamford und anderen präsentieren unterschiedliche Perspektiven, Zugänge und Erfahrungen zu und mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit.
Mit der Präsentation der kulturkontakt Edition VOL 2 und einem Gespräch zwischen Hikmet Kayahan (Koordinator DAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage) und Gerhard Kowař (Direktor KKA) über den Stellenwert von Diversität in der Gesellschaft wurde die Diskussionsreihe auch 2013 fortgesetzt.

Im Rahmen von 25 Jahre KKA wurde im November 2014 erneut zur Duskussion geladen. SPOT ON 5 stand ganz unter dem Motto: TEILHABE. Von „Kultur für alle“ über „Kulturvermittlung mit allen“ zu „diversitätssensiblen Angeboten“ – wollen sich Kulturinstitutionen noch dem historischen kulturpolitischen Ziel annähern, allen Menschen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen? Können sie – besonders in der Zusammenarbeit mit Schulen – Benachteiligung vermindern?

Im Juni 2015 war es wieder soweit.  Der sechste SPOT ON  fand unter den Titel “Demokratie – Mit kultureller Bildung Gesellschaft und Demokratie gestalten” statt. Im Mittelpunkt standen dabei künstlerische und kulturelle Projekte und Arbeitsansätze, die Kinder und Jugendliche im schulischen Kontext für gesellschaftliche und soziale Themen sensibilisieren, ihre Persönlichkeitsentwicklung und Reflektionsfähigkeit unterstützen sowie Möglichkeiten der Selbstwirksamkeit und der eigenen sowie gemeinsamen Gestaltung eröffnen.

Welche Projekte und Ideen für die Zusammenarbeit zwischen Schulen, KünstlerInnen, Kultureinrichtungen und Sozialeinrichtungen im Kontext von „Flucht“ gibt es bereits? Wie finden die Kompetenzen aller Beteiligten Platz und wie werden verschiedene Themen und Haltungen (mehrsprachig) verhandelt? Was können Aktivitäten der kulturellen Bildung beitragen, um ein konstruktives Zusammenleben – in und außerhalb der Schule – zu gestalten? Auf diese Fragen wurde bei SPOT ON 7 eingegangen. Die Veranstaltung unter dem Titel „Fokus Flucht: Kulturelle Bildung und Schule in der Migrationsgesellschaft. Austauschtreffen und Diskussionsforum.“ fand im April 2016 statt.

Im Juni 2017 wurde zu SPOT ON 8 „Schule:Gesellschaft“ zum Thema „Impulse der kulturellen Bildung zur Gestaltung von Gesellschaft“ eingeladen. Migration, Globalisierung und Digitalisierung stellen neue Anforderungen, wie ein konstruktives Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft gefördert und gestaltet werden kann. Aktivitäten der kulturellen Bildung – in und außerhalb der Schule – können positive Impulse setzen, um Kinder und Jugendliche für gesellschaftliche und soziale Themen zu sensibilisieren und einen wertschätzenden Austausch von unterschiedlichen Meinungen und Haltungen zu unterstützen. Neue Formen der Kooperation zwischen Schule und AkteurInnen der kulturellen Bildung mit PartnerInnen aus anderen zivilgesellschaftlichen Bereichen sind notwendig, um gemeinsam positive Beispiele und Lernräume für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu entwickeln. Diskutiert wurde zu folgenden Fragen: Welche Impulse in der Zusammenarbeit zwischen Schulen, KünstlerInnen, Kultureinrichtungen und Sozialeinrichtungen werden bereits gesetzt, um einen wertschätzenden Diskurs zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu initiieren? Welchen Beitrag kann die Kulturelle Bildung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten? Und wo liegen die Grenzen dieser Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten?

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