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Kategorie-Archiv: Stream II

How Diverse is the Arts and Culture Industry?

The arts and culture industry sees itself as a society domain that has always been open to other cultural contexts and social issues and that would always act in ways that take diverse perspectives into account. In reality, however, the situation is quite different and is often reflected in one-sided programmes. The problems relate not only to artistic production but also to the way in which work in the cultural sector is done and the extent to which migrants have access to artistic professions and other jobs in the cultural scene.

We also need to question the ubiquitous Western outlook on cultural scenes and contemporary art in regions at the outer edges of Europe, as well as the fact that the attention paid to exotic cultures and art scenes tends to follow short-lived trends. All too often, such global networking and cooperation remain superficial and unable to really satisfy any serious interest.

In this stream, representatives from the cultural sector in Austria will meet with artists from Eastern and South Eastern Europe to discuss – together with cultural theorists – the extent to which the “Western outlook” determines our cultural scene and the extent to which this, in turn, hinders artists from other regions from gaining access to it or forces them to adapt to prevailing artistic trends. This Western outlook is an obstacle not only for artists but also for the public; it hinders “fringe” groups and persons with migration backgrounds from participating in cultural life. The most important question is how to make diversity an inherent part of the cultural scene and how to progress from good intentions to implementation. It is hoped that good practice examples will enliven this discourse. By including representatives of businesses that, as the result of an increasingly lively CSR debate, have been opening up to new cultural perspectives and projects, our objective is to give the participants an opportunity to present new possibilities for cooperation between widely different groups in society.

Wie divers ist der Kultur/Kunstbetrieb?

Wie divers ist der Kunst/Kulturbetrieb?

Der Kunst- und Kulturbetrieb versteht sich als jener gesellschaftlicher Topos, der immer schon offen gegenüber anderen kulturellen Kontexten und  gesellschaftlichen  Problemen gewesen ist und in seinem Handeln den Ansprüchen diversen Denkens gerecht werden würde. Die Realität aber spiegelt sich nicht nur in oft einseitigen Programmen und wird diesem Anspruch keineswegs gerecht. Dabei geht es nicht nur um die künstlerische Produktion, sondern auch darum, wie Arbeit im Kulturbereich gestaltet wird und wie sehr MigrantInnen Zugang zu künstlerischen Berufen und Tätigkeiten haben.

Es ist auch der vielen noch immer so selbstverständliche westliche Blick auf Kulturszenen und das Kulturschaffen an den Rändern Europas zu hinterfragen, wie auch die schnelllebigen Trends folgende Auseinandersetzung mit exotischen Kulturen und Kunstszenen. Diese globale Vernetzung und Zusammenarbeit bleibt allzu oft an der Oberfläche und kann ernsthaftes Interesse kaum befriedigen.

Vertreter heimischer  Kulturbetriebe treffen in diesem Stream auf Kulturschaffende aus Ost/Südosteuropa und diskutieren – begleitet von Theoretikern/Kulturwissenschaftlern – wie bestimmend der „westliche Blick“ für unsere Kulturszene ist und wie sehr damit die Zugänge für Kulturschaffende aus anderen Regionen erschwert werden oder sie zu einer Anpassung an herrschende Kunstaufassungen zwingt. Dieser westliche Blick ist nicht nur für Produzenten eine Hürde, sondern auch für  das Publikum, bzw. verhindert die Teilhabe von „Rand“gruppen, migrantischen Kreisen am kulturellen Leben. Es geht vor allem um die Frage, wie Diversität im Kulturbereich gelebt werden kann und wie man vom Anspruch zur Umsetzung findet. Positivbeispiele sollen diesen Diskurs beleben. Durch die Einbeziehung von Unternehmensvertretern, die in Folge einer immer lebhafteren CSR-Debatte sich auch neuen kulturellen Sichtweisen und Projekten öffnen, sollen neue Möglichkeiten einer Zusammenarbeit verschiedenster gesellschaftlicher Bereiche aufgezeigt werden.

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