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Diversity

Abstract – Tom Braun

[DE]
Individuelle Sichtweisen auf die Welt, das Spiel mit der Vielfalt persönlicher Arten und Weisen, sich mitzuteilen, sind unverzichtbare Grundlagen aller künstlerischen Prozesse. Es liegt deshalb nahe, Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen auf ihr Potenzial für einen inklusiven Umgang mit Diversität in Schulen zu befragen. Um den Beitrag von Kulturkooperationen zu einer inklusiven Schulentwicklung wirksam erschließen zu können, gilt es jedoch einen grundlegenden Perspektivenwechsel zu vollziehen: Besonders im Prozess einer Schulentwicklung für einen inklusiven Umgang mit Diversität müssen die Lernprozesse der Individuen und der Institution als einander bedingend berücksichtigt werden. Statt die ästhetisch-kulturelle Praxis nur als Beitrag zu einer ‚Kultivierung’ der Kinder und Jugendlichen zu verstehen, gilt es die ästhetisch-künstlerische Dimension als Prinzip in allen Bereichen des Schullebens zu stärken. Dies setzt voraus, dass Kulturprojekte nicht in temporär in den Schulabläufen eingerichteten „Schonräumen“ stattfinden, sondern mit den Prozessen der Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung verbunden werden.

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